Passo Monte Croce Carnico • Plöckenpass
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Der Plöckenpass | Eine Standortfrage
Für die ansässige Bevölkerung
In Anbetracht der Vorleistungen Italiens und seines immensen Einsatzes für die Lebensader Plöckenpass ist es nun an Österreich, die Einladung Italiens anzunehmen. Alles andere wäre ein grenzüberschreitendes Dilemma mit Langzeitfolgen, die kaum abschätzbar sind.
Wer sich jetzt weigert, die ausgestreckte Hand Italiens anzunehmen, handelt nicht im Interesse des Landes, sondern gegen die Menschen, die hier leben, und gegen die nächste Generation.
Klartext: Italien hat sich für den Bau des Scheiteltunnels entschieden. Die Kosten für den Bau liegen deutlich unter den ständig kommunizierten LCC (life-cycle-cost) von 530 Mio Euro. Der Nutzen für die ländlichen Regionen im Gegenzug wäre enorm.
Innsbruck, Kitzbühel, am 26. Mai 2026
Tirols Grüne führen die Kärntner Landespolitik am Nasenring durch die Manege
"Bevor Sie als Landesrat, Landtagsabgeordneter oder Mitglied eines zuständigen Ausschusses über dieses Projekt urteilen oder abstimmen, nehmen Sie sich bitte die Zeit für einen offenen Dialog mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern vor Ort" (Anm. in Kärnten/Friaul).
Ausführlicher Kommentar auf eine Bericht im Osttiroler Boten ...
Kötschach-Mauthen, am 22. Mai 2026
Der
Plöckenpass ist wieder
geöffnet .
Il
Passo di Monte Croce Carnico è aperto!
Der Plöckenpass wurde heute nach 902 Tagen Sperren wieder für den Verkehr freigegeben. Vertreter aus Kärnten und Friaul-Julisch Venetien betonten die Bedeutung der Verbindung für Region und Bevölkerung. Die Arbeiten an der SS52bis laufen weiter, zugleich wird an einer dauerhaften und wintersicheren Lösung gearbeitet
Landesrätin Amirante
... hat zwar nicht in ihrer Rede, aber mit den Medienvertretern Klartext gesprochen.
(Messaggero Veneto) «Stiamo lavorando per garantire la sicurezza, dobbiamo trovare una soluzione condivisa»
«La Regione, insieme alle categorie economiche del territorio, propende per la galleria come soluzione più innovativa e maggiormente sicura, soprattutto per quanto concerne le problematiche legate alla manutenzione da garantire nel tempo».
Non un intervento faraonico e troppo ambizioso, ha evidenziato «ma è chiaro che servono risorse significative per la realizzazione di questa infrastruttura, fondamentale per migliorare la condivisione tra Italia e Austria».
Amirante: „Wir arbeiten daran, die Sicherheit zu gewährleisten – wir müssen eine gemeinsame Lösung finden.“
„Die Region bevorzugt gemeinsam mit den Wirtschaftsverbänden des Gebietes die Tunnel-Lösung, da sie innovativer und sicherer erscheint – insbesondere im Hinblick auf die langfristige Wartung und Instandhaltung.“
Es handle sich dabei nicht um ein gigantisches oder übermäßig ehrgeiziges Projekt, betonte sie, „doch es ist klar, dass erhebliche finanzielle Mittel erforderlich sind, um diese Infrastruktur zu verwirklichen, die grundlegend für die Verbesserung der Verbindung zwischen Italien und Österreich ist.“
Der Plöckenpass ist der wichtigste Schlüssel
Oberkärnten ist jener Teil Kärntens, der von der Landespolitik seit Jahren viel zu sehr unterschätzt wird. Ja, hier leben nur rund 100.000 Menschen – doch die Bedeutung dieser Region für ganz Kärnten ist weit größer, als viele in Klagenfurt wahrhaben wollen. Oberkärnten ist Natur-, Wirtschafts- und Traditionsraum zugleich und trägt wesentlich zur Stärke des Landes bei.
Hier befindet sich mit dem
Großglockner der höchste Berg Österreichs. Hier liegen mit dem
Weißensee, dem
Millstätter See und dem
Pressegger See einige der schönsten Naturarenen des Landes. Mit dem
Nassfeld verfügt Oberkärnten über das größte und international bedeutendste Skigebiet Kärntens. Der
Karnische Höhenweg zählt zu den schönsten Weitwanderwegen Europas, das Lesachtal gilt als eines der naturbelassensten Täler Österreichs. Dazu kommen die bekannten Käsealmen und die gelebte
Slow-Food-Region, die weit über Kärnten hinaus Anerkennung findet.
Oberkärnten ist aber nicht nur Tourismus. Die Region verfügt über eine starke
Bau- und Holzwirtschaft, moderne
Holzverarbeitung sowie zunehmend erfolgreiche
IT- und Hightechbetriebe. Unternehmen wie z.B.
Bitmovin zeigen eindrucksvoll, welches Innovationspotenzial in Oberkärnten steckt – ein internationales Technologieunternehmen mit dem Potenzial zum Unicorn. Gleichzeitig sorgen viele mittelständische Betriebe für Stabilität, Arbeitsplätze und Wertschöpfung direkt in den Regionen.
Gerade deshalb könnten gezielte Investitionen in
Oberkärnten zum echten Gamechanger für ganz Kärnten werden. Wer Infrastruktur, Digitalisierung, Tourismus, Forschung und regionale Wirtschaft in Oberkärnten stärkt, schafft nicht nur Wachstum vor Ort, sondern neue Dynamik für das gesamte Bundesland. Besonders die Grenznähe zu Italien eröffnet enorme Chancen:
Südlich der Karnischen Alpen liegt ein gemeinsamer
Wirtschafts- und Lebensraum mit mehreren Millionen Menschen. Oberkärnten könnte dabei zur zentralen
Drehscheibe zwischen Kärnten, Friaul-Julisch Venetien und dem Veneto werden – wirtschaftlich, touristisch und kulturell. Diese Lage ist kein Nachteil der Peripherie, sondern ein
strategischer Vorteil mitten im Alpen-Adria-Raum.
Oberkärnten hat damit das Potenzial, zur wirtschaftlichen und touristischen Zukunftsregion Kärntens zu werden – als Brücke nach Italien, als Innovationsraum für moderne Technologien und als internationales
Aushängeschild für nachhaltigen Naturtourismus. Jeder zusätzliche Impuls in Oberkärnten wirkt weit über die Region hinaus und kann Kärnten insgesamt stärker, moderner und wettbewerbsfähiger machen.
Die Kärntner Landespolitik wäre daher gut beraten, Oberkärnten mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung entgegenzubringen. Denn Oberkärnten ist kein Nebenschauplatz Kärntens –
Oberkärnten kann zum Gamechanger für ganz Kärnten werden.
Medienspiegel ... Facebook ...
Plöckenpass - Passo Monte Croce Carnico, 22.05.2026 / 14:30 Uhr
Heute wird der Plöckenpass nach 902 Tagen endlich wieder geöffnet.
Dank Italien darf Kärnten heute mitfeiern.
Doch jetzt liegt der Ball bei uns.
Die entscheidende Frage lautet: Haben wir den Mut und die Entschlossenheit, in einem Europa der Regionen Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit unseren Nachbarn einen Plöckenpass der Zukunft zu planen und umzusetzen? Mit Hilfe aus Wien, Rom und Brüssel wird das gelingen.
Die dauerhafte Lösung liegt am Arbeitstisch: ein wintersicherer Scheiteltunnel.
Es geht nicht nur um Verkehrspolitik. Es geht um Lebensqualität, Sicherheit, wirtschaftliche Entwicklung und echte europäische Zusammenarbeit im Alpen-Adria-Raum.
P.S. Alles andere bedeutet, dass Kärnten auch diese Aufgabe tatenlos nach Italien rüberschiebt.
KLARTEXT: Oberkärnten und damit der gesamte Südalpenraum zwischen Felbertauern und Adria läuft ohne einer modernen Infrastrukturlösung am Plöckenpass Gefahr zum standortpolitisches Niemandsland degradiert zu werden.
Mit der "Forderung einer Alternativstraße" einseitig auf einer nicht geeigneten Lösung zu beharren und die Gesamtverantwortung (inkl. Kosten) weiterhin tatenlos nach Italien schieben zu wollen, darf in einem gemeinsamen Europa nicht sein.
Triest, Tarvis, 17.05.2026
Pass der leeren Versprechen
Heute in der KRONE ...
Klagenfurt, 13.05.2026
LH-Stv Martin Gruber bestätigt Verhandlungen mit BM Hanke
Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber bestätigte intensive Verhandlungen mit Bundesminister Peter Hanke über die Finanzierung des Projekts. Der Scheiteltunnel gilt dabei als bevorzugte Variante. „Es geht da tatsächlich um hunderte Millionen an Investitionen“, so Gruber. Gleichzeitig machte er deutlich: „Das können Länder wie Kärnten oder Friaul aus den eigenen Haushalten nicht stemmen.“
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Udine, 11.05.2026
Die einzige Option, die Italien machen wird und will ist der kurze Scheiteltunnel. Die Alternativstraße ist definitiv vom Tisch. Österreich/Kärnten ist gut beraten auf das JA aus Friaul positiv zu antworten.
Die Alternative ist die endgültige Aufgabe jeder Art von Verbindung nach Süden.
Sehr geehrter Herr LR Gruber, sehr geehrter Herr LR Zumtobel.
Schweigen oder Zurufen sind keine Lösung.
Gestern erneut KLARTEXT in Udine: Italien will keine Alternativstraße und damit die sensible Bergregion südlich des Plöckenpasses zerstören. Gemeinsam mit 28 Bürgermeistern der Region, den Sozialpartnern und der Landesregierung hat man sich einstimmig auf den Bau des kurzen Tunnels auf 1000m geeinigt.
Die gleiche Forderung haben alle Bürgermeister des Bezirks Hermagor bereits im Dezember 2023 an die Landes- und Bundesregierung geschickt.
Die Wirtschaftskammer Kärnten steht ebenfalls hinter dem Projekt Scheiteltunnel.
Kötschach-Mauthen, am 11.05.2026
Friaul fordert erneut den kleinen Tunnel
Studio Nord
Hoffnung, Mahnung und Blick in die Zukunft
Sowohl Ortner als auch Zoppoth sehen die Wiederöffnung als Zwischenlösung. Ortner spricht vom Startschuss für ein größeres Projekt: den
„Plöckenpass der Zukunft“. Bereits seit Jahrzehnten wird über einen wintersicheren Ausbau diskutiert, wobei sich ein Scheiteltunnel zunehmend als bevorzugte Variante herauskristallisiert hat. Auch auf italienischer Seite wurden entsprechende Entscheidungen vorbereitet und politische Signale gesetzt.
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www.meinbezirk.at/gailtal
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Klagenfurt, Innsbruck, am 11.05.2026
Der sinnlose Transitstreit
LH-Stv. Martin Gruber und LR Rene Zumbtobel haben es schwarz auf weiß am Tisch. Der Plöckenpass und damit die gesamte Strecke München–Felbertauern–Adria gehören NICHT zu den Transitplänen TEN-T der EU! Es geht beim Bau eines Scheiteltunnels ausschließlich um die Resilienz (Stärkung) Oberkärntens und Osttirols als (Über-)Lebens- und Arbeitsraum der Zukunft!
Aus Tirol oder Klagenfurt zu fordern, dass Italien auf eigene Kosten eine Straße bauen soll, ist schlichtweg respektlos, unprofessionell und kurzsichtig. Wer jetzt weiterhin schweigt und das italienische JA zum Scheiteltunnel nicht verantwortungsvoll beantwortet, riskiert, dass das nächste Naturereignis dazu führt, dass Italien den Plöckenpass als Übergang vollkommen aufgibt.
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Klagenfurt, am 09.05.2026
LH Daniel Fellner am Europatag
Lieber Herr Landeshauptmann Daniel Fellner, ganz Ihrer Meinung! Europa bedeutet Frieden und Zusammenhalt. "Feiern" ist gut. Mit und für Europa "arbeiten" ist noch viel besser. Der Plöckenpass ist
DAS EUROPAPROJEKT der Gegenwart und der Zukunft für Kärnten und für Friaul-Julisch Venetien. Reichen wir Friaul die Hand für eine moderne, sichere Lebensader am Plöckenpass. Wien, Rom und Brüssel werden uns dabei helfen, wenn Sie, wenn wir das ernsthaft wollen. Geredet wurde schon genug.
Jetzt heißt's handeln. Italien/FVG wartet auf Antwort von Ihnen und allen politischen Vertretern Kärntens. Machen Sie ihrer Funktion als "Landesvater" alle Ehre!
Gemona, am 07.05.2026
Andrea Boccelli & friends

Mega-Konzert zu "50 Jahre Erdbeben"
Das Erdbeben von 1976 bleibt Mahnung und Auftrag zugleich. Es erinnert daran, wie verletzlich Regionen sind – und wie wichtig Vorsorge, Solidarität und gemeinsames Handeln sind. Zugleich zeigt der Blick nach Gemona del Friuli, dass selbst aus tiefster Zerstörung neue Hoffnung entstehen kann – getragen von einer Gemeinschaft, die zusammensteht. Was für das Erdeben 1976 galt und gilt, gilt auch für die Verbindung über den Plöckenpass. Unsere politischen Vertreter sind in der Verpflichtung mit Hoffnung und solidarisch voranzugehen. Zögern und Zaudern ist keine Option für die Zukunft.
#meinbezirk
Klagenfurt, am 01.05.2026
4 Gründe für ein verpflichtendes JA aus Österreich
www.ploeckenpass.at
Triest, am 27.04.2026
Rede von Vizepräsident Stefano Mazzolini
Livemitschnitt auf Facebook
...
Wenn wir an die Zukunft denken und eine dauerhafte Lösung wollen, dann bleibt nur eines: der Bau des Tunnels – für die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region, insbesondere der Karnischen Region und des But-Tals.
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Hermagor, am 11.12.2023
Aufforderung an die Bundes- und Landesregierung
Die
Bürgermeister des Bezirkes Hermagor:
Sehr geehrte Mitglieder der österreichischen Bundesregierung!
Sehr geehrte Mitglieder der Kärntner Landesregierung!
...
Zum wiederholten Mal ist die Verbindung zwischen Österreich und Italien über den Plöckenpass unterbrochen. Bei einem Felssturz am 01. Dezember 2023 wurde auf italienischem Staatsgebiet ein großer Bereich der Straße verlegt und beschädigt. Wie und in welchem Zeitraum diese wichtige Grenzverbindung wieder befahrbar gemacht werden kann, ist derzeit nicht abschätzbar.
...
Die Vertreter der Region fordern die Mitglieder der Kärntner Landesregierung sowie die Mitglieder der österreichischen Bundesregierung auf, unverzüglich mit den Vertretern der italienischen Behörden und Politik in Verhandlungen über die Errichtung einer ganzjährig befahrbaren Straßenverbindung zwischen Italien und Österreich über den Plöckenpass zu treten.
Als sinnvollste Variante zur Erreichung dieses Ziels erscheint den unterzeichnenden Bürgermeistern die Variante „Scheiteltunnel“ mit einer Länge von rund 3,5 Kilometern zwischen den Gemeinden Kötschach-Mauthen und Paluzza.
FVG bestätigt Mitte Mai und legt sich erneut auf den Scheiteltunnel fest
Amirante – offener Dialog zum Monte Croce, Wiedereröffnung im Mai
„Die Region hat sich dem Dialog über eine strategisch wichtige Infrastruktur wie den Passo di Monte Croce Carnico nie entzogen. Auch wenn es sich um eine Straße in der Zuständigkeit von Anas handelt, haben wir jede Phase aufmerksam begleitet und in enger Zusammenarbeit mit Kärnten und den zuständigen Stellen daran gearbeitet, eine sichere Wiedereröffnung so schnell wie möglich zu erreichen.“ Das erklärte die Regionalrätin für Infrastruktur und Raumordnung, Cristina Amirante, die heute in der IV. Ausschusssitzung des Regionalrats sprach. Thema der Anhörung war die Verkehrssituation auf der SS52bis sowie die mittel- bis langfristigen Planungsoptionen.
Im Verlauf der Anhörung betonte die Regionalrätin, dass sich die laufenden Maßnahmen nach dem Erdrutsch von 2023, der den Verkehr unterbrochen hatte, nicht auf eine bloße Wiederherstellung beschränken, sondern eine deutliche Erhöhung der Sicherheitsstandards zum Ziel haben. „Wir danken Anas in all seinen territorialen Gliederungen für die gezeigte Zusammenarbeit“, so Amirante. „Die Arbeiten umfassen unter anderem die Verlängerung der Steinschlagschutzgalerien und die Installation von Netzen der neuesten Generation zur Rückhaltung von Felsmaterial – Lösungen, die zu den leistungsfähigsten gehören, die derzeit verfügbar sind.“
Nach Angaben der Regionalrätin und der Anas-Techniker in der Sitzung ist die
Wiedereröffnung des Passes ab Mitte Mai vorgesehen, zunächst mit Einschränkungen: Für einige Wochen wird der Verkehr auf Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen beschränkt sein, und es wird einen Abschnitt mit wechselnder Einbahnregelung geben, unterstützt durch ein kontinuierliches Überwachungssystem. „Die wichtigsten Arbeiten werden bis zur Wiedereröffnung abgeschlossen sein“, präzisierte Amirante, „sodass die Verbindung bereits unter deutlich sichereren Bedingungen als zuvor wiederhergestellt werden kann. Ab Juni ist die vollständige Wiederöffnung ohne Einschränkungen geplant.“
Amirante hob außerdem hervor, dass die derzeitige Lösung zwar ein wichtiger Schritt sei, aber keine endgültige: „Diese Maßnahmen ermöglichen die Wiedereröffnung des Passes und gewährleisten deutlich verbesserte Sicherheitsbedingungen, doch die Frage einer strukturellen, dauerhaften Lösung bleibt zentral.“
In diesem Zusammenhang erläuterte die Regionalrätin die gemeinsame Arbeit mit dem Bundesland Kärnten, die auf zwei Ebenen erfolgt: technisch und politisch. „Es gibt zwei Arbeitsgruppen – eine technische und eine institutionelle –, die drei unterschiedliche Projektlösungen analysiert haben: einen Basistunnel, einen Scheiteltunnel sowie eine Variante der bestehenden Trasse, wobei jeweils Stärken und Schwächen bewertet wurden. Das letzte Treffen fand im vergangenen November in Tolmezzo im Rahmen des bilateralen Forums statt, das gemeinsam mit dem Kärntner Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber eingerichtet wurde.“
Die Position der Region Friaul-Julisch Venetien, die offiziell dem Ministerium für Infrastruktur und Verkehr übermittelt wurde,
sieht den Scheiteltunnel als bevorzugte Option, gefolgt von der Variante der bestehenden Strecke. „Es handelt sich um eine technische Bewertung“, schloss Amirante. „Die endgültige Entscheidung liegt bei Anas und dem Ministerium – in einem Kontext, der auch Österreich einbezieht und daher grenzüberschreitende Bedeutung hat. Unsererseits werden wir weiterhin mit höchstem Engagement daran arbeiten, eine gemeinsame und nachhaltige endgültige Lösung zu erreichen, auch im Hinblick auf die wirtschaftliche Machbarkeit. In jedem Fall wird die Lösung keine Zunahme des Schwerverkehrs mit sich bringen, Umwelt- sowie sozioökonomische Auswirkungen berücksichtigen und eine höhere Sicherheit der bestehenden Verkehrsverbindung gewährleisten.“
Im Verlauf der Ausschusssitzung wurden Vertreter institutioneller Einrichtungen und regionaler Interessensgruppen angehört, darunter der Bürgermeister von Paluzza und der Präsident der Berggemeinschaft Karnien, Betreiber und Infrastrukturgesellschaften wie Anas, Fachleute und Wissenschaftler, Vertreter der wichtigsten Wirtschaftssektoren sowie Umweltverbände, lokale Organisationen und Bürgerinitiativen.
Ergänzend: Der Vizepräsident des Regionalrates, Stefano Mazzolini, erklärte am Rande der Sitzung: „Ich bekräftige eine Position, die ich seit jeher vertrete: Der Scheiteltunnel bleibt die sicherste Lösung und die einzige, die eine ganzjährige Öffnung an 365 Tagen gewährleisten kann. Diese Perspektive muss ernsthaft geprüft werden – ohne Vereinfachungen und ohne Verzerrungen –, wobei technische Daten, Gesamtverträglichkeit und die Interessen des Territoriums im Mittelpunkt stehen.“
Er fügte hinzu: „Gerade deshalb habe ich dafür gesorgt, dass im Regionalrat auch
Vertreter der Wirtschaft und Produktion angehört wurden – von Confindustria über die Handelskammer bis hin zur Hafenbehörde, dem Flughafen Triest und dem Hotelverband. Diese Akteure
haben sich ebenfalls für den Tunnel ausgesprochen und seinen strategischen Wert hinsichtlich Sicherheit, Verbindungsstabilität und Entwicklungsperspektiven anerkannt.“
Weiter erklärte Mazzolini, dass ANAS beauftragt wurde, die technischen Unterlagen für Gespräche mit dem Staat über die Finanzierung der endgültigen Planung vorzubereiten. Am 24. Februar habe die Region den Infrastrukturminister ersucht, das Tunnelprojekt als Vorhaben von nationalem Interesse einzustufen.
„Auch auf europäischer Ebene zeigen sich wichtige politische Signale zugunsten von Infrastrukturen, die die Verbindungen entlang der kontinentalen Korridore stärken. Im Rahmen der Debatte über das CEF-Programm wird der europäische Mehrwert solcher Projekte – insbesondere im Zusammenhang mit dem TEN-T-Netz – deutlich hervorgehoben. Das unterstreicht zusätzlich die strategische Bedeutung des Tunnels am Plöckenpass“, so Mazzolini.
Abschließend betonte er, dass die Bergregion nicht von Übergangslösungen oder kurzfristigen Visionen leben könne: „Sie braucht sowohl sofortige Maßnahmen zur Instandhaltung und Verbesserung der bestehenden Straßen als auch eine strukturelle Entscheidung, die Kontinuität, Sicherheit und Perspektiven für Bevölkerung, Wirtschaft und Tourismus gewährleistet.“
Zeitungsartikel vom 25.04.2026
Während die Opposition mit schwachen und zum Teil falschen Argumenten an der Variantenstraße festhält, bringen es die Landesregierung und die Confindustria auf den Punkt. Ein Tunnel wird nicht nur Paluzza dienen, sondern für der gesamten Region einen Aufschwung bereiten.
Klagenfurt, 22. April 2026

Es geht, wenn man will und Daniel Fellner will offensichtlich. Genau darauf zählt nun auch Oberkärnten beim Plöckentunnel!
Kötschach-Mauthen, 21.04.2026
FOTODOWNLOADS
Tolmezzo, Politiktreffen am 13.11.2025:
Am Donnerstag, dem 13. November, trafen sich
Assessore Cristina Amirante und
Landesrat Martin Gruber in Tolmezzo zu einer weiteren Sitzung zum Thema Plöckenpass.
- Dabei wurde festgehalten, dass die Idee eines Basistunnels nicht weiterverfolgt wird.
- Ebenso wurde bestätigt, dass die bestehende Straßenverbindung langfristig keine tragfähige Lösung darstellt.
- Amirante und Gruber betonten weiters, dass der Plöcken keine Transitroute war, ist und je sein wird.
Im Klartext:
die Regionen sprachen sich NICHT für den Bau der Straßenvariante aus,
nur weil diese kostengünstiger sei.
Die Technikerteams rund um Magda Uliana und Volker Bidmon präsentierten ihre "technische" Machbarkeitsstudie und erklärten, dass
sowohl die alternative Straßenführung als auch die Scheiteltunnel-Variante technisch umsetzbar sind.
Kärnten und FVG können keine Variante finanzieren
Für beide Varianten stehen jedoch derzeit weder dem Friaul-Julisch Venetien noch dem Land Kärnten finanzielle Mittel zur Verfügung.
Plöckenpass ist keine Transitroute
Amirante und Gruber machten deutlich, dass
ohne Unterstützung aus Rom und Wien keine Lösung für den Plöckenpass möglich sein wird. Auf der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten wurde auch ein Termin in Brüssel wahrgenommen. Ein erster Versuch, das Projekt über den TEN-T-Topf fördern zu lassen, scheiterte jedoch, da der
Plöckenpass keine hochrangige Transitroute ist und auch künftig nicht als solche eingestuft wird.
Hilfe aus Rom, Wien und Brüssel
Daher werden nun
Gespräche mit den zuständigen Ministern Hanke und Salvini stattfinden. Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass
EU-Kofinanzierungen außerhalb von TEN-T geprüft und erschlossen werden sollen. Diese
Aufgabe liegt allerdings bei den
Finanzexperten – nicht bei den Technikern.
Presseaussendung Land Kärnten
Presseaussendung Cristina Amirante
Was bedeutet das für die Grenzregionen?
Mit Jahreswechsel werden die Arbeiten auf der Bestandsstraße abgeschlossen und die bestehende Straßenverbindung über den Plöckenpass wieder geöffnet.
Das Risiko eines weiteren Felssturzes wird von FVG/ANAS jedoch als sehr hoch eingeschätzt. Eine Alternative ist notwendig, für die betroffenen Regionen jedoch nicht finanzierbar. Ohne Unterstützung aus Rom, Wien und Brüssel droht der endgültige Verlust der Straßenverbindung über den Plöckenpass.
Alternative Straßenvariante (aus Sicht Kärntens):
Das Land Kärnten hat weiterhin keinen Finanzierungsbedarf und kann die fehlenden Sicherungsmaßnahmen auf Kärntner Seite - wann auch immer - eigenständig planen, budgetieren und umsetzen. Landesrat Gruber spricht hier von Investitionskosten in Höhe von 30 bis 40 Mio Euro. (Anm. geplant waren diese Arbeiten übrigens rund um den Jahrtausendwechsel und wurde bis heute nicht gemacht)
Alternative Straßenvariante (aus Sicht FVG):
Diese Varianten wurden von den 28 Bürgermeistern, den Wirtschaftsvertretern und der Region bereits als nicht gewünscht ausgeschlossen. FVG müsste diese Maßnahme außerdem alleine planen, finanzieren und umsetzen – ebenso wie die Instandsetzungsarbeiten an der SS 52bis. Dafür fehlen aber die finanziellen Mittel.
Wie geht's jetzt weiter?
Die Techniker haben gesprochen und beide Variante (Umfahrungsstraße und Scheiteltunnel) als machbar bestätigt. (Anm.: Damit ist auch die Diskussion um die Gefährdung Fontanone vom Tisch). Die Länder haben klar gemacht, dass sie keine der beiden Varianten finanzieren können.
Ingo Ortner
info@ploeckenpass.at
T +4369912647680